Allgemeine Angaben:
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Papilio hyale Linnaeus, 1758, Syst. Nat., X Typenfundort: Süd-England (Verity, 1947) | |
Pale Clouded Yellow | |
Le Soufré | |
Goldene Acht, Gemeiner Heufalter |
Habitus:
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: Salzburg, Flachgau, Thalgau, 600 m, 1977.08.05, ID-Nr. MK-7.509 |
: Salzburg, Flachgau, Thalgau, 600 m, 1976.05.15, ID-Nr. MK-7.510 |
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| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Variabilität: Die ![]() sind viel heller und meist etwas größer als die ![]() , bei den ![]() treten selten aber auch gelbe Formen auf. |
Verbreitung:
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In Spanien ist die Art nur sehr lokal verbreitet. Die weitere Verbreitung reicht von Südengland und Frankreich über Mittel- und Osteuropa, Nordbulgarien und die Nordost-Türkei, Nordwest- und Mittelasien bis Nordost-China. In Südengland, Norddeutschland, Südskandinavien, im Baltikum und in Finnland tritt die Art im Allgemeinen nur als Wanderfalter auf. Allerdings sind viele Angaben besonders im südlichen Teil des Verbreitungsgebietes wegen Verwechslungen mit Colias alfacariensis Ribbe, 1905 unsicher. Die Höhenverbreitung reicht von Meeresniveau bis über 2000 m.
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Lebensweise:
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Ein beim Nektar saugen an Trifolium pratense pratense Linné: Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Sophiensiedlung, 2003.08.27, ID MK-3559 |
Ebenfalls ein beim Saugen an der gleichen Nektarpflanze: Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Sophiensiedlung, 2003.08.18, ID MK-3365 |
Steiermark, ID JG0010-2-1,92 | : Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.05.28, ID JG0010-JG,11-1,30 |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.07.08, ID JG0010-JG,13-1,11 |
: Steiermark, Gleinalm-R., Umg.Frohnleiten, Wieser Alm - Gipfel, 2001.08.29, ID JG0010-JG,18-1,77 |
Austria, Burgenland, 2007.08 | : Salzburg, Glocknergebiet, oberes Nassfeld, 2350 m, 1986.08.16 |
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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Bild von: www.flickr.com: © Joes Sistah Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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| Österreich, Salzburg, Thalgau, 1986.08.06; Männchen und Weibchen in Kopula | : Salzburg, Thalgau, 1986.07.25 |
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| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Colias hyale (Linné, 1758) ist ein ausgesprochener Wiesenfalter, der auch auf Kulturland (Luzernefelder) und Wirtschaftsgrünland (Fettwiesen) oft häufig ist. Die Häufigkeit schwankt jahrweise allerdings stark, besonders bei der Frühjahrsgeneration. Die Falter besuchen zur Nektaraufnahme besonders gerne Kleeblüten. Je nach geographischer Breite treten 2 - 3 Generationen im Jahr auf, und zwar von Anfang Mai bis Anfang Oktober. In höheren Lagen tritt allerdings nur eine Generation auf.
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Entwicklungsstadien:
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Ei: Das Ei ist oval und wird einzeln auf die Blattoberseite der Futterpflanze abgelegt. Es ist zuerst weißlich mit braungelben Streifen und verfärbt sich später orangerot bis schwärzlich. Raupe: Puppe: |
Diagnose:
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C. hyale, : Salzburg, Flachgau, Thalgau, 600 m, 1977.08.05, ID-Nr. MK-7.509 |
C. alfacariensis, : Slowenien, Karst, Postojna Umgebung, Pivka, 1979.08.23, ID-Nr. MK-7.506 |
C. hyale, : Salzburg, Flachgau, Thalgau, 600 m, 1976.05.15, ID-Nr. MK-7.510 |
C. alfacariensis, : Oberösterreich, Salzkammergut, Mondsee, Keuschen, 1977.09.02, ID-Nr. MK-7.505 |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Die Art ist äußerst ähnlich Colias alfacariensis Ribbe, 1905 und von dieser nicht immer mit Sicherheit zu unterscheiden. Im Allgemeinen sind die ![]() etwas heller gelb als jene von alfacariensis, der Diskoidalfleck auf der Oberseite der Hfl. ist weniger kräftig orange und etwas kleiner und auf der Unterseite sind die schwarzen Randflecke deutlicher ausgebildet. Zudem sind bei den ![]() Außenrand und Apex des Vfl. weniger gerundet, der dunkle Basal-Schatten der Vfl.-Oberseite ist gleichmäßiger, fächerförmig (bei alfacariensis mehr keilförmig) und die schwarze Submarginalregion der Hfl.-Oberseite ist oft schmäler und weniger intensiv. Eine gewisse Ähnlichkeit mit den ![]() weisen auch die ![]() von Colias erate (Esper, 1805) auf, während bei den ![]() auch alle weißlichen Formen der übrigen Colias-Arten Anlass zu Verwechslungen geben können.Im Deutliche Unterschiede zwischen hyale und alfacariensis bestehen bei den Raupen und Puppen: Die Raupe von alfacariensis besitzt stark entwickelte, gelbe Subdorsallinien (bei hyale meist fast fehlend) und schwarze Flecken. Die Puppe von alfacariensis hat einen deutlichen bläulichen Schimmer. Da die Raupe von alfacariensis nur an Hippocepis comosa Linné oder Coronilla varia (Linné) lebt, fehlt sie im Allgemeinen im Kulturland, während hyale hier oft häufig ist. |
Genetik:
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Chromosomenzahl (haploid): 31 (Higgins, 1975) |
Quellen:
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Forster W. & Th.A. Wohlfahrt (1976): Die Schmetterlinge Mitteleuropas, 2, Tagfalter, 2. Auflage, Franckh´sche Verlagshandlung, Stuttgart Higgins, L. (1975): The Classification of European Butterflies, Collins, London Higgins L.G. & N.D. Riley (1978): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, übersetzt von W. Forster, 2. Auflage, Verlag Paul Parey, Hamburg und Berlin Leraut P. (1992): Les papillons dans leur milieu, Bordas Tolman T. & R. Lewington (1998): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, übersetzt von M. Nuß, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart |
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Autor: Michael Kurz Publikationsdatum: 2001.05.30 | Naturkundliches Informationssystem Letzte Änderung: 2007.04.16 |