N A T U R K U N D L I C H E S   I N F O R M A T I O N S S Y S T E M

Apatura ilia ilia ([Denis & Schiffermüller], 1775)

(zoologische Nomenklatur: gültiger Name, verfügbar)

Allgemeine Angaben:

lesser purple emperor
le petit mars
kleiner Schillerfalter
ilia
tornasolada chica

Habitus:

: ohne Daten, coll. Michael Kurz : Litauen f. clytie : Deutschland f. clytie : Rumänien
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Unterseite: ohne Daten, coll. Michael Kurz      
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Variabilität:
Die sind ein wenig kleiner als die und weisen bei geeignetem Lichteinfall einen schönen dunkel violettblauen Schiller auf der Oberseite auf, der den fehlt. Die weißen Binden und Flecken können auch orange gefärbt sein.

Verbreitung:

Die Höhenverbreitung reicht von der planaren Stufe bis gegen 1000 m Höhe.

Lebensweise:

Lebensraum können auch Streuobstwiesen am Siedlungsrand sein: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 1999.09.12 Salzburg, Stadt Salzburg, Aigen, 2006.07.01 Salzburg, Stadt Salzburg, Aigen, 2006.07.01 Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf
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Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 1999.09.12 Austria, Südburgenland, 2008.06.29    
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Lebensraum sind vor allem Auwälder und Auwaldreste, deren Ränder und Lichtungen. Zum Blütenbesuch kommen die Tiere auch auf angrenzende Hochstaudenfluren, gelegentlich aber auch in Gärten, Parks und Streuobstwiesen. Die Flugzeit der Imagines beginnt Ende Juni und dauert bis Anfang September, mit dem Maximum von Mitte Juli bis Mitte August.

Diagnose:

Bei der meist ein wenig größeren Apatura iris (Linné, 1758) weist die weiße Binde der Hfl.-Oberseite einen nach außen vorspringenden Zahn auf, der bei A. ilia fehlt. A. ilia besitzt zudem eine hellere, weniger kontrastreich gezeichnete Unterseite, sowie auffällige gelbe Fühlerspitzen. Apatura metis Freyer, 1829 ist äußerst ähnlich, die Binde der Hfl. Oberseite weist einen stumpfen Vorsprung nach außen auf, die Umrandung des dunklen Flecks nahe dem Analwinkel der Vfl.-Obersite ist mehr abgerundet rechteckig, nicht so rund wie bei A. ilia. Zudem sind bei A. metis die orangen Randflecke in der Regel besser entwickelt. Die Art ist ein wenig kleiner als A. ilia und tritt nur in der Form mit orangen Flecken auf.

Wissenswertes:

Publikationsdaten:

Historie:
Kurz Michael: 2005.07.01
Kurz Michael: 2007.08.30
Kurz Michael: 2009.01.05
Kurz Michael: 2011.05.04
Kurz Michael: 2016.11.17
Kurz Michael: 2016.12.22
nicht begutachtet