Allgemeine Angaben:
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Papilio atalanta Linnaeus, 1758, Syst. Nat., X Typenfundort: Schweden (festgelegt durch Verity, 1950) | |
red admiral | |
le vulcain | |
Admiral | |
vulcano | |
numerada |
Verbreitung:
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V. atalanta ist von Nordafrika durch Europa bis in den Iran verbreitet, kommt angeblich aber auch in Nordamerika südlich bis Guatemala, auf Haiti und in Neuseeland vor. Vom Mittelmmerraum fliegen die Tiere jedes Jahr im Frühling weit nach Norden und pflanzen sich hier auch fort. Die Art ist von Meeresniveau bis zur montanen Zone sehr häufig, überquert auf den Wanderungen aber auch die höchsten Gebirgspässe und wurde bis über 2500 m Höhe festgestellt.
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Lebensweise:
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| Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Sophiensiedlung, 2002.07.20, ID HdN-1144 | Salzburg, Radstädter Tauern, Obertauern, Weg von der hinteren Gnadenalm auf die Südwienerhütte, 2003.06.21, ID MK-3113 | Salzburg, Radstädter Tauern, Obertauern, Weg von der hinteren Gnadenalm auf die Südwienerhütte, 2002.09.14, ID MK-1691 | Salzburg, Flachgau, Henndorf, Ruine Lichtentann, 2006.08.13 |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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| Steiermark, Mittelst.B., Umg.Graz, Fürstenstand, ID JG0010-1-1,19 | Steiermark, Mittelst.B., Umg.Graz, Fürstenstand, ID JG0010-1-1,23 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Dillach Graben, 1998.09.01, ID JG0010-5-1,32 | Steiermark, Umg.Frohnleiten, Zaglergraben, 1999.08.03, ID JG0010-8-2,11 |
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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| Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 1992.07.01, ID JG0010-Fk,41 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2004.09.18, ID JG0010-JG,D02,012 | ||
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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Die Art ist sehr euryök und, besonders während der Wanderschaft, in den verschiedensten Lebensräumen anzutreffen. Bevorzugt werden blütenreiche Wiesen und Hochstaudenfluren, auf denen die Tiere ausreichend Nektarquellen finden. In Hochstaudenfluren kommt zudem meist auch die wichtigste Raupenfutterpflanze, Urtica dioica vor. Im Herbst besuchen die Falter sehr gerne auch Obstgärten und Streuobstwiesen, wo sie ausgiebig an den überreifen Früchten saugen. Nördlich der Alpen ist die Art, abgesehen von einigen Wärmeinseln wie der Oberrheinebene, meist nicht bodenständig, obwohl sie sehr milde Winter (wie z.B. 2006/2007) auch hier überdauern kann. Vom Mittelmeerraum fliegen im April und Mai die Falter dann nach Norden und legen hier die Eier ab. Die Raupen entwicklen sich während des Frühsommers und ergeben ab Juli dann sehr zahlreich die Falter. Unter Umständen entwicklen sich im September nochmals Raupen, die im Oktober weitere Falter ergeben. Im Oktober und November erfolgt dann die Rückwanderung in den Süden, wobei an sonnigen Herbsttagen oft unzählige Falter, gelegentlich im Abstand von nur wenigen Metern, unterwegs sind. Die Tiere folgen dabei sehr genau der Südrichtung, Hindernisse, wie Bäume oder Häuser, werden nach Möglichkeit überflogen.
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Entwicklungsstadien:
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| Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 1999.09.10, ID JG0010-9-1,06 | Steiermark, Grazer Bucht West, Umg.Wildon, Wildon, 1999.09.13, ID JG0010-9-1,26 | In diesen zusammen gesponnenen Blättern lebt die Raupe: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.05.22, ID JG0010-JG,10-2,70 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.05.22, ID JG0010-JG,10-2,72 |
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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| Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.05.25, ID JG0010-JG,10-2,94 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.05.25, ID JG0010-JG,10-2,95 | Puppe: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2003.09.17, ID JG0010-JG,20-1,13 | Der frisch geschlüpfte Falter: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2003.10.18, ID JG0010-JG,20-1,22 |
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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Diagnose:
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Bei der sehr ähnlichen Vanessa indica (Herbst, 1794) sind die weißen Flecken im Apikalbereich der Vfl.-Oberseite deutlicher kleiner, das rote Querband ist wesentlich breiter und unregelmäßiger begrenzt. V. indica kommt in Europa nur auf den Kanarischen Inseln und auf Madeira vor. |
Quellen:
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Forster W. & Th.A. Wohlfahrt (1976): Die Schmetterlinge Mitteleuropas, 2, 2. Auflage, Franckh´sche Verlagshandlung, Stuttgart Higgins, L. (1975): The Classification of European Butterflies, Collins, London Higgins L.G. & N.D. Riley (1978): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, übersetzt von W. Forster, 2. Auflage, Verlag Paul Parey, Hamburg und Berlin Leraut P. (1992): Les papillons dans leur milieu, Bordas Tolman T. & R. Lewington (1998): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, übersetzt von M. Nuß, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart |
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Autor: Michael Kurz Publikationsdatum: 2004.09.23 | Naturkundliches Informationssystem Letzte Änderung: 2007.08.22 |