Allgemeine Angaben:
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Phalaena Noctua sylvina Linnaeus, 1761, Faun. Suec., 6, p. 306 Typenfundort: Schweden, Holmiae | |
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Synonyme, falsche Schreibweisen, Fehlbestimmungen, etc.: hamma [Denis Schiffermüller], 1775 angulatum Fabricius, 1781 crux Fabricius, 1787 angulum de Villers, 1789 c-album de Villers, 1789 fauna Schrank, 1801 lactus Staudinger, 1877 pallidus Hormuzaki, 1894 poecilus Hormuzaki, 1894 pulchellus Heyne, 1899 kruegeri Turati, 1909 victoriae Petkow, 1914 androgynus Agenjo, 1942 alfaroi Agenjo, 1942 laincalvo Agenjo, 1942 silvyna auct. (falsche Schreibweise) | |
Wood Swift, Orange Swift, Swift Moth, Wood Swift Moth | |
la Sylvine | |
Ampfer-Wurzelbohrer, Trockenkräuterrasen-Wurzelbohrer, Malvenwurzelspinner, Hopfenwurzelspinner |
Habitus:
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: Salzburg, Stadt Salzburg, Taxham, 1972.08.16, coll. Haus der Natur |
: Kärnten, Obervellach, 1964.09.19, coll. Haus der Natur |
: Salzburg, Stadt Salzburg, Bachstraße, 1981.08.12, leg. et coll. Michael Kurz |
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| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Beschreibung: Der kleine Kopf trägt in beiden Geschlechtern sehr kurze Fühler mit Querlamellen, die beim deutlich länger sind. Die Spannweite beträgt 32 - 48 mm. Die Vorder- und Hinterflügel sind beim orangebraun, beim dunkel rotbraun bis violettbraun, wobei die Hinterflügel etwas dunkler sind. Eine weißbraune V-förmige Zeichnung reicht über die gesamte Flügelbreite, wobei der Grund des V im Zwischenraum oft verdunkelt ist. In der oberen Flügelmitte befindet sich ein sehr undeutlicher, verschwommener Fleck. Die helle Zeichnung ist innen oft grau angelegt. Der Körper ist in der Grundfarbe der Flügel behaart. |
Verbreitung:
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Die Art ist in West-, Nord-, Mittel- und Südosteuropa bis in den nahen Osten verbreitet. Die vertikale Verbreitung reicht von Meeresniveau bis über 1900 m Höhe.
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Lebensweise:
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Ein vermutlich frisch geschlüpftes : Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Sophiensiedlung, 2003.08.28, ID MK-3590 |
dasselbe Tier aus anderem Blickwinkel | Oberösterreich, Mattsee, Lochen, Campingplatz Stein, 2003.08.24, ID MK-2878, naturnahe Aufnahme | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.08.19, ID JG0010-JG,14-1,55 |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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| Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2001.08.21, ID JG0010-JG,17-2,67 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2001.08.26, ID JG0010-JG,18-1,54 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2001.08.26, ID JG0010-JG,18-1,56 | |
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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Die Art bewohnt Wiesen, Wegränder, aber auch Gärten und Parks. Die Männchen fliegen nur kurze Zeit in der Abenddämmerung und verbreiten dabei einen Duft, mit dem Weibchen angelockt werden. Die Imagines fliegen in einer Generation von Ende Juli bis September, einzelne Tiere wurden aber auch schon im Mai und Juni festgestellt (aus Zucht ?).
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Entwicklungsstadien:
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Ei: Die Eier sind sehr klein, rundlich, seitlich etwas eingedrückt. Sie sind kurz nach der Ablage weißlichgelb, nach wenigen Stunden aber glänzend schwarz und werden zu mehreren hundert während des Fluges ausgestreut. Raupe: Puppe: |
Anatomie:
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(nach Viette, 1948):
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Diagnose:
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T. sylvina : Österreich, Stadt Salzburg, Taxham, 1972.08.16 |
T. amasina : Griechenland, Naussa, 1995.09.13 |
T. adriatica : Griechenland, Peloponnes, Tolon, 1983.10 |
K. lupulinus : Sachsen-Anhalt, Leipzig Umgebung, Querfurt, 1968.06.04 |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Der Falter ist in Mitteleuropa gut charakterisiert und normalerweise leicht zu erkennen. Auf dem Balkan kommen zwei ähnliche Arten vor, Triodia amasina (Herrich-Schäffer, 1851) und Triodia adriatica (Osthelder, 1931) (die Unterschiede siehe unter T. amasina) Die ebenfalls gelegentlich nicht unähnliche Korscheltellus lupulinus (Linné, 1758) wird in Mitteleuropa regelmäßig mit T. sylvina verwechselt, weist im Allgemeinen aber eine deutlichere, weiße Zeichnung auf und fliegt deutlich früher als T. sylvina. Außerdem weist T. sylvina auf den Fühlern quer gestellte Lamellen auf, die bei K. lupulinus fehlen. Die weißen Binden der Vfl. Oberseite treffen bei T. sylvina nahezu im rechten Winkel aufeinander, während dieser Winkel bei K. lupulinus deutlich größer als 90° ist. |
Quellen:
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de Freina, J. und T. Witt (1990): Die Bombyces und Sphinges der Westpaläarktis (Insecta, Lepidoptera), Bd. 2, Edition Forschung & Wissenschaft Verlag GmbH, München Forster, W. & Th. A. Wohlfahrt (1960): Die Schmetterlinge Mitteleuropas, 3, Spinner und Schwärmer, Franckh´sche Verlagshandlung, Stuttgart Heath, J. (1983): The moths and butterflies of Great Britain and Ireland, Vol.I: Micropterigidae - Heliozelidae, Harley Books, Martins, Great Horkesley, Colchester, Essex Karsholt, O & J. Razowski (1996): The Lepidoptera of Europa. A distributional checklist, Apollo-Books, Stenstrup Leraut P. (1992): Les papillons dans leur milieu, Bordas Viette P. (1948): Faune de France, 49, Lépidoptères homoneures, Paris |
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Autor: Michael Kurz Publikationsdatum: 2001.04.23 | Naturkundliches Informationssystem Letzte Änderung: 2007.11.04 |