N A T U R K U N D L I C H E S   I N F O R M A T I O N S S Y S T E M

Autographa gamma (Linné, 1758)

Allgemeine Angaben:

Gamma-Eule

Verbreitung:

Variabilität:
Neben der Größe variieren die Tiere in erster Linie im Farbton der Vfl., der von hell graubraun bis dunkler grau sein kann.

Lebensweise:

Steiermark, ID JG0010-2-1,35 Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf Hochfeld, ID JG0010-3-1,31 Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2001.07.31, ID JG0010-JG,17-1,86 Steiermark, Feldbach Truppenübungsplatz, 2004.06.17, ID JG0010-JG,D01,007
Bild von: Johannes Gillmann
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Steiermark, Pack-Stubalpe, Stubalm-Gebiet, Salzstiegel Ost, 1999.07.16, ID JG0010-7-2,93      
Bild von: Johannes Gillmann
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Als Wanderfalter ist die Art an keinen bestimmten Lebensraumtypus gebunden. Sie ist auf Wiesen, in Hochstaudenfluren, an Wald- und Gebüschrändern ebenso zu finden wie in Siedlungen und Parks, aber auch in den verschiedensten hochalpinen Lebensräumen. Wichtig ist eine entsprechende Anzahl von Nektar spendenden Blüten, die sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung und in der ersten Nachthälfte besucht werden. Beliebt sind dabei besonders einige Asteraceae, wie Distel oder Centaurea-Arten. Besucht werden aber auch Gartenblumen, sofern sie für die Tiere zugänglich sind. Die Einwanderung in Mittel- und Nordeuropa beginnt im April, mit den hier geschlüpften Nachkommen werden die höchsten Individuenzahlen dann im August erreicht. Einzelne Tiere können dann noch bis in den November hinein gefunden werden. Eine klare Trennung der Generationen ist dabei nicht erkennbar.

Diagnose:

Obwohl es eine Reihe recht ähnlicher Arten gibt, ist die Linienzeichnung der Vfl. in Verbindung mit der genauen Form des Gamma-förmigen, weißen Flecks für A. gamma recht charakteristisch. Zudem sind die Hfl. gegen die Basis zwar matt beige aufgehellt, sind aber nie rein gelb mit schwarzem Rand. Verwechslungen sind hauptsächlich mit Autographa jota oder Macdunnoughia confusa möglich. Bei ersterer ist das Mittelfeld im Vfl. deutlich braun, die Gamma-förmige Zeichnung glänzt golden und ist nicht rein weiß. Bei M. confusa, die im Allgemeinen ein wenig kleiner als A. gamma ist, ist die Linienzeichnung des Vfl. eintöniger, mit dunkelbraunem Mittelfeld. Die silberweiße Gamma-förmige Zeichnung ist deutlich größer und länglicher und setzt sich, in der Mitte rechtwinklig abbiegend, mit einer schmalen Linie in Richtung Flügelbasis fort.

Autor: Michael Kurz
Publikationsdatum: 2005.03.23
Naturkundliches Informationssystem
Letzte Änderung: 2007.08.24