Allgemeine Angaben:
Wiesensackträger |
Habitus:
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: Salzburg, Pinzgau, Taxenbach, 2011.04.23, leg. Puchmayr & Kurz, coll. Michael Kurz |
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| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Verbreitung:
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Die Höhenverbreitung reicht von der planaren Stufe bis zumindest 1200 m Höhe. Funde aus Höhenlagen bis zu 1600 m sind nicht zweifelsfrei determiniert.
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Lebensweise:
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| Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Sophiensiedlung, 2003.04.28 | Oberösterreich, Salzkammergut, Bad Goisern, Pichlern, 2005.06.11 | ||
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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E. plumella fliegt auf Streuwiesen, Flachmooren, Hochmooren, aber auch Magerwiesen und Wegrändern. In den Nördlichen Kalkalpen wurde sie auch auf trockenen, felsdurchsetzten Grasflächen gefunden. Die Erscheinungszeit der Imagines ist meist Mitte Mai bis Mitte Juni, es wurden vereinzelt fliegende ![]() aber auch bereits im April und, in unter 600 m Höhe, noch im Juli gefunden. Die tageszeitliche Aktivität der ![]() ist im Allgemeinen auf etwa 10 bis 15 Uhr beschränkt.
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Diagnose:
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Die ![]() unterscheiden sich von den von der planaren bis zur submontanen Stufe vorkommenden Arten Epichnopterix kovacsi Sieder, 1955 und Epichnopterix sieboldi (Reutti, 1853) durch folgende Merkmale: Die länglichen Deckschuppen der Vfl. im Diskalbereich sind bei E. plumella etwas breiter lanzettlich als bei den beiden anderen Arten, die halb so langen Grundschuppen sind deutlich breiter. Die Beschuppung ist anliegender, wodurch die Flügel ein glatteres, schwarzbraunes Aussehen mit leicht kupfrigem Glanz erhalten. Im Gegensatz dazu ist die Beschuppung bei den anderen beiden Arten fast haarförmig und etwas abstehend. Die Flügel wirken dadurch rauher, matter, in der Färbung mehr grau. Dasselbe gilt für die montan und alpin verbreitete Epichnopterix montana Heylaerts, 1900, bei der die Schuppen aber oft nicht so haarförmig, sondern schmal lanzettlich sind. E. sieboldii besitzt zudem einen auffallenden, gelblichen Flügelsaum, bei E. montana kann dieser bräunlich sein. Eine noch nicht identifizierte Art, die teils syntop mit E. plumella, teils mit E. montana gefunden wurde, besitzt ähnlich lanzettliche Schuppen wie E. plumella, die Beschuppung ist aber ebenfalls abstehend inseriert, wodurch die Falterchen mehr grau wirken. Zudem ist diese Art deutlich kleiner als E. plumella. Epichnopterix alpina Heylaerts, 1900 ist subalpin und alpin verbreitet und kommt nach jetziger Kenntnis nicht syntop mit E. plumella vor. Die Beschuppung ist ähnlich wie bei E. montana, die Tiere sind aber etwas größer als E. plumella und E. montana. Epichnopterix pontbrillantella (Millière & Bruand, 1858) aus den Südwestalpen schließlich ist ähnlich beschuppt wie E. plumella, aber ebenfalls deutlich größer. Keine Angaben liegen zu Epichnopterix montanella Heylaerts, 1900 aus den Alpes Maritimes vor, ebensowenig wie zu den teilweise noch nicht identifizierten Arten aus Ost- und Südeuropa.Die Säcke, die bei der Bestimmung ergänzend sehr hilfreich sein können, weisen folgende Merkmale auf (Längen- und Breitenangaben ohne abstehende Pflanzenteile gemessen): Bei E. plumella sind die Säcke meist zwischen 12 und 15 mm lang und 2,5 - 3,5 mm dick. Dabei sind die Säcke der |
Wissenswertes:
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Publikationsdaten:
| Historie: Kurz Michael: 2004.10.17 Kurz Michael: 2007.09.06 Kurz Michael: 2012.07.28 |
| nicht begutachtet |