N A T U R K U N D L I C H E S I N F O R M A T I O N S S Y S T E M

Micropterix italica Heath, 1981

(zoologische Nomenklatur: gültiger Name, verfügbar)

Allgemeine Angaben:

Micropterix italica Heath, 1981, Ent. Gaz. 32, p. 225 - 226
Typenfundort: Italien, Kampanien, Alfano
Typus: Holotypus : Italien, Kampanien, Alfano (UTM grid ref. 33T WE34), 26.V.[19]61, leg. S. Zangheri; Genitaluntersuchung J. Heath Nr. 305; in coll. BMNH

Synonyme, falsche Schreibweisen, Fehlbestimmungen, etc.:
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Habitus:

 
: Basilicata, Lucano, Viggianello, 1000 m, 2000.06.07, leg. Reante Hausenblas und Christof Zeller, ID MK-2.749, coll. Christof Zeller : Basilicata, Lucano, Viggianello, 900 m, 2000.06.07, leg. Zeller, ID-Nr. MK-2.667, coll. Kurz : Campania, Lukania, Monte Vulture, Val d´Ofanto, 1966.05.02-04, leg. Josef Klimesch, ID MK-10.7, coll. Michael Kurz  
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
Bild von: Michael Kurz
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Beschreibung:
(untersucht: 3 , 1 )

Vfl.-Länge: 2,35 - 2,75 mm, 3,4 mm
Spannweite: 5,6 - 6,2 mm, 7,5 mm
Kopf schwarzbraun, Kopfhaare schmutzig gelb bis rostgelb; Fühler dunkelbraun, bronzegolden glänzend, beim 4/5, beim 3/5.
Thorax bronzegolden bis kupfrig, Tegulae silbrig, caudal bronzegolden bis kupfrig; Vfl. bronzegolden bis rötlichgolden mit silberweißer, meist deutlich begrenzter Zeichnung: Bei 1/4 eine gerade, schmale Querbinde über die gesamte Flügelbreite; bei 1/2 eine oft leicht nach außen gebogene, ebenfalls schmale Binde über die gesamte Flügelbreite; bei knapp über 3/4 ein etwas breiterer Fleck an der Costa, der schräg nach innen bis nicht ganz zur Flügelmitte zieht; Fransen bronzegolden, basal mit rötlichem Schimmer; Hfl. bronzegolden, apikal oft purpurn überhaucht; Fransen bronzegolden, basal oft rötlich, außen auch heller.
Beine und Abdomen dunkelbraun, bronzegolden glänzend.

Variabilität:
Die Art variiert ein wenig in der Grundfarbe (mit mehr oder weniger rötlichem Ton) und in der Deutlichkeit der Zeichnung.

Verbreitung:

Die Verbreitung der Art ist auf den südlichen Apennin beschränkt.

Anatomie:

   
-Genitalapparat (Kalilaugenpräparat): Basilicata, Lucano, Vulture, Val d´Ofanto, 1966.05.03, leg. Josef Klimesch, ID MK-10.7, Präp.-Nr. 763, coll. Michael Kurz gleiches Präparat als Dauerpräparat    
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
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Diagnose:

Von Micropterix renatae Kurz, Kurz & Zeller, 1997 aus dem nördlichen Apennin, Micropterix erctella Walsingham, 1919 aus Sizilien und rötlichen Micropterix aruncella (Scopoli, 1763) mit klarer, silberweißer Zeichnung auch der , wie sie lokal in Mittelitalien vorkommen, ist Micropterix italica habituell nicht mit Sicherheit zu unterscheiden. Auch in den -Genitalapparaten sind keine signifikanten Unterschiede festzustellen. Im -Genitalapparat sind aber alle vier Arten sehr gut charakterisiert: Micropterix italica Heath, 1981 besitzt einen gedrungenen Uncus-Tegumen-Komplex und relativ gedrungene Valven, die an ihrer Basis acht stärkere Borsten tragen. Micropterix renatae Kurz, Kurz & Zeller, 1997 besitzt hier mehr als 10 Borsten, Micropterix erctella Walsingham, 1919 aber nur 3. Micropterix aruncella (Scopoli, 1763) hat einen völlig anders gebauten Genitalapparat (siehe die entsprechende Abbildung).

Wissenswertes:

Quellen:

Heath, J. (1981): Three new species of Micropterix Huebner (Lepidoptera, Zeugloptera: Micropterigidae) from Italy; Ent.Gaz. 32, p. 225 - 229

Publikationsdaten:

Historie:
Kurz Michael: 2004.02.04
Kurz Michael: 2004.07.11
nicht begutachtet

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