N A T U R K U N D L I C H E S I N F O R M A T I O N S S Y S T E M

Micropterix aureatella aureatella (Scopoli, 1763)

(zoologische Nomenklatur: gültiger Name, verfügbar)

Allgemeine Angaben:

Phalaena aureatella Scopoli, 1763, Ent.Carn.: 254
Typenfundort: Krain, Slowenien
Typus: vernichtet

Synonyme, falsche Schreibweisen, Fehlbestimmungen, etc.:
(Tinea ?) paykullella Thunberg, 1794
Tinea ammanella Hübner, [1810-1813], Samml.eur.Schmett. 8: pl.57, fig. 388
(Micropteryx ?) allionella sensu Stainton, 1850

Habitus:

 
: ALPENVORLAND; Thalgau/Sbg. 6/3;20.5.1989; 12.40-14.05 h; leg. M.K, coll. Michael Kurz : Salzburg, Pinzgau, Unken, Heutal, Fundstelle 1, 2000.05.21, leg. Christof Zeller, coll. Christof Zeller : Reichr.[aminger] Hintergebirge; Oberösterreich; 4.Vi.1994; leg. J.Wimmer; [Rückseite] Schwarzer Bach, coll. Michael Kurz  
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Beschreibung:
(untersucht: 19 , 32 )
Vfl.-Länge: 3,9 - 4,6 mm; 4,2 - 4,8 mm
Spannweite: 7,8 - 9,6 mm; 8,9 - 10,3 mm

Kopf schwarzbraun; Kopfhaare braungelb-hellocker; Fühler dunkel goldbraun mit leicht purpurnem Schimmer, beim 4/5, beim 4/7;
Thorax dunkel bronzegolden, caudal zum Teil purpurn, Tegulae purpurviolett, caudal gelegentlich mit einzelnen bläulichen Schuppen; Vfl. purpurviolett, zum Teil mit einzelnen bläulichen Schuppen, gelegentlich bronzegolden mit purpurviolettem Ton; mit goldener, fein bronzegolden gesäumter Zeichnung: Basis schwach bronzegolden; eine Binde bei nicht ganz 1/4, leicht nach innen gebogen, in der Breite nicht ganz einheitlich (an der Costa oder in der Mitte leicht verschmälert, gelegentlich die Costa nicht ganz erreichend); eine gleich breite, leicht nach außen gewölbte Binde bei 1/2, gelegentlich etwas unregelmäßig in der Breite (in der Mitte verschmälert); ein breit ovaler, nach innen etwas ausgebauchter, in der Form recht variabler Fleck bei 3/4, die Costa meist berührend, nicht aber den Hinterrand; Fransen weißlichgolden; Hfl. bronzegolden, mehr oder weniger stark purpurn überhaucht; Fransen bronzegolden, außen weißlich; Beine hell braungolden; Abdomen goldbraun.

Variabilität:
Neben der Intensität der purpurvioletten Vfl.-Tönung variieren die Tiere auch etwas in der Breite der goldenen Binden, sowie in der Form des Flecks bei 3/4.

Verbreitung:

Zusammenfassung:
Micropterix aureatella (Scopoli, 1763) ist - mit Ausnahme Nordafrikas - in der gesamten paläarktischen Region verbreitet (Heath (1983), wobei die typische Unterart in der Ostpaläarktis durch die ssp. (? sp.) shikotanica Kozlov vertreten wird.

Bemerkung:
Die von Kozlov aus der Ostpaläarktis beschriebene ssp. shikotanica scheint sich nicht unwesentlich von der typischen ssp. aureatella zu unterscheiden und ist möglicherweise als bona species aufzufassen (siehe Kozlov (1988) und (1989), sowie Inoue et al. (1982)). Karsjolt und Razowski (1996) melden diese Art für ganz Europa mit Ausnahme von Spanien, Island, Luxemburg, Albanien, Bulgarien, den europäischen Teil der Türkei und den Mittelmeerinseln.

Lebensweise:

Häufig kommt die Art auf Hochmooren im Bereich der Moorrandwälder mit Vaccinium-Beständen vor: Salzburg, Osterhorngruppe, Blinklingmoos, 2004.05.30 Salzburg, Osterhorngruppe, Strobl, Blinklingmoos, 2004.05.30 Salzburg, Osterhorngruppe, Strobl, Blinklingmoos, 2004.05.30 Ein beim Fressen von Pollen von Pinus mugo mugo Turra: Salzburg, Radstädter Tauern, Obertauern, Weg von der hinteren Gnadenalm auf die Südwienerhütte, 2003.06.21
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Auf einer einzelnen Blüte von Rosa pendulina fanden sich gemeinsam M. aureatella, M. aureoviridella und M. aruncella: Vorarlberg, Brandnertal, Böser Tritt, 1700 m, 2004.07.30      
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Zusammenfassung:
Wir fanden die Art im Flachland bisher vorzugsweise in Moorgegenden, wo sie im Sonnenschein auf Hochmooren zahlreich um blühende Latschenbüsche und Heidelbeersträucher schwärmte. Im Gebirge dürfte sie hauptsächlich in der Krummholzzone zu finden sein, wo sie ähnliche Lebensräume besiedelt. Selten findet man die Tiere auch am Rand von feuchten Waldlichtungen und Waldwegrändern, im Allgemeinen aber immer auf mehr oder weniger sauren Böden.

Entwicklungsstadien:

Zusammenfassung:
Nach Heath (1962) und Heath (1983) ist das Ei oval, 470 - 530 µm lang und 370 - 430 µm breit, mit stäbchenartigen Strukturen bis 120 µm Länge. Es ist durchscheinend weiß und verfärbt sich kurz vor dem Schlüpfen der Raupe grau.

Raupe und Puppe sind unbekannt.

Anatomie:

, Cuticula, schematisiert -Genitalapparat, Präp.-Nr. 202, Ch. Zeller: Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Unzing, Wörlemoos, 2003.05.17, leg. Hausenblas & Zeller, coll. Christof Zeller -Genitalapparat, Präp.-Nr. 301, M.Kurz: "F. 1/6 1905; Lauterberg; Harz", coll. Oberösterreichische Landessammlung, Linz , Cuticula, schematisiert
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-Genitalapparat, Präp.-Nr. 808, M.Kurz, Kalilaugenpräparat: Vorarlberg, Brandnertal, Böser Tritt, 1700 m, 2004.07.30, leg. Puchmayr & Kurz, coll. Michael Kurz anderer Bildausschnitt, Präp.-Nr. 808, M.Kurz, Kalilaugenpräparat: Vorarlberg, Brandnertal, Böser Tritt, 1700 m, 2004.07.30, leg. Puchmayr & Kurz, coll. Michael Kurz -Genitalapparat: Dasselbe Präparat als Dauerpräparat -Genitalapparat, Präp.-Nr. 257, M.Kurz: Salzburg, Hohe Tauern, Kapruner Tal, Lärchwand, 1965.07.24, leg. Maurhuber Fritz, coll. Haus der Natur, Salzburg
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-Genitalapparat, Präp-Nr. 299, M.Kurz: "Austriahütte; Dachstein; 1.8.[19]10; Hauder", coll. Oberösterreichische Landessammlung, Linz , Schematische Darstellung des 9. Sternits:
a) "Linz; Marg[erethen]; 3.6.[19]05; Hauder" AP-Nr. 302 M.Kurz
b) "Kaibling; E.6.1896; Hauder" AP-Nr. 302 M.Kurz
c) "Teriolis. mer", "Kreuzb[er]g Paß 1600 m; 4.7.1985; J.Klimesch", AP-Nr. 320 M.Kurz
d) "Teriolis. mer", "Kreuzb[er]g Paß 1600 m; 7.7.1985; J.Klimesch", AP-Nr. 320 M.Kurz
   
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Zusammenfassung:
(untersucht: 4 , 16 )

:
Cuticula:
2. Segment gattungstypisch (Tergit mit unregelmäßigen Rändern); Tergite der Segmente 3 - 7 im Mittelteil cephal verbreitert, Verbreiterung deutlich abgesetzt; Sternite 3 - 7 mit teils charakteristischen, aber nicht immer einheitlich ausgebildeten Rändern; 8. Tergit etwas verkleinert, in der Mitte etwas verbreitert; 7. und 8. Tergit cephal mit einer stärker chitinisierten Querleiste, die beim 8. Tergit sehr breit ist; 8. Sternit stark reduziert, zweilappig; alle Sklerite deutlich begrenzt, mit glatten Rändern (ausgenommen 2. Tergit).
Genitalapparat:
Uncus kurz, etwas gedrungen; akzessorische Klammerorgane schmal, am Ende mit einem nach oben ragenden, kurz bestachelten Lappen, an der Unterkante im vorderen Teil mit zahlreichen längeren, teils differenzierten, nach unten ragenden Stacheln besetzt; unterhalb des Uncus zwei nicht sklerotisierte, mit Höckern besetzte, kleine Lappen; zwischen diesen und den akzessorischen Klammerorganen am Vorderrand zwei lappenförmige, lang behaarte Fortsätze, darüber eine Reihe kurzer Borsten; Valven lang, kräftig, in der Mitte verjüngt, mit zahlreichen postbasalen Borsten; letztes Drittel nach oben gebogen und stark verbreitert; hier an der Innenseite mit zahlreichen Stacheln (gehäuft an der Biegung und an der Spitze); Aedoeagus gattungstypisch.

:
Cuticula:
Sklerite bis zum 7. Segment ähnlich wie beim , aber seitliche Ränder unregelmäßig, nicht glatt; Sternite weniger differenziert, aber Sternite 2 - 4 (5) mit einer stärker chitinisierten Querleiste am caudalen Rand; 8. Segment analog, ohne Sonderbildungen; 9. Sternit reduziert, in der Mitte stark eingeschnürt, seitlich lappenartig verbreitert; gut sklerotisiert mit im Allgemeinen deutlichen Rändern; 9. Tergit fehlend.
Genitalapparat:
Analpapillen bandförmig sklerotisiert; Receptaculum seminis lang, schmal, am Ansatz des Ductus seminalis etwas erweitert, in der unteren Hälfte sackartig erweitert, mit gattungstypischer Querstreifung; Receptaculum seminis am unteren Ende mit einem kurzen Fortsatz.

Diagnose:

M. aureatella aureatella : "ALPENVORLAND; Thalgau/Sbg. 6/3; 20.5.1989; 12.40-14.05 h; leg. M.K.", coll. Michael Kurz M. aureatella shikotanica : Japan, Nagano-ken, Azumi-mura, Abo-tohge, 1780 m, leg. et coll. Nagao Hirano M. trifasciella : Frankreich, Hautes Alpes, Isoard Col Perdu, 2400 m, 1988.07.21, leg. Gibeaux, coll. Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck M. huemeri PARATYPUS: Frankreich, Alpes Maritimes, Marguareis, Westhang, Navela, 2150 m, 1991.07.18, leg. Huemer & Tarmann, coll. Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck
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Bild von: www.jpmoth.org: © Nagao Hirano
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M. rablensis : Friuli-Venezia Giulia, Tarviso, Lago del Predil, 2001.06.30, leg. HZK, coll. Michael Kurz M. croatica : Italien, Triest, 1910.06.12, leg. Wolfschläger, coll. Zoologische Sammlung des Bayerischen Staates, München M. allionella : Piemonte, Cuneo, Valle Corsaglia, 1050 m, 1973.05.25, leg. Jäckh, coll. United States National Museum, Washington M. wockei : Griechenland, Epirus, Ioannina Umgebung, Kalenzi, 2002.05.11, leg. Hausenblas & Zeller, coll. Christof Zeller
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M. aureoviridella : Salzburg, Pongau, Hochkönig, Kaserfeld-Mandlwand, 1750 m, 1994.07.02, leg. et coll. Michael Kurz M. aureatella aureatella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 202, Ch. Zeller: Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Unzing, Wörlemoos, 2003.05.17, leg. Hausenblas & Zeller, coll. Christof Zeller M. trifasciella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 751, M. Kurz: Piemont, Provinz Cuneo, Bellino, Santa Anna, Valle Traversagn, 2100 m, 2001.07.21, leg. Peter Huemer, coll. Michael Kurz M. huemeri, -Genitalapparat, MIC 2, TLMF, HOLOTYPUS: "FRANKREICH; Dept. Alpes Maritimes; Marguareis W-Hang; Navela, 2100-2200 m, 18.7.1991; leg. Huemer & Tarmann", coll. Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
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M. rablensis, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 787 M. Kurz: Steiermark, Graz Umgebung, Gösting, [? 18]66.06.20, coll. Naturhistorisches Museum, Wien M. croatica, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 744, M. Kurz: Kroatien, Istrien, Opatija Umgebung, Ucka, 2001.06.23, leg. Hausenblas und Zeller, coll. Michael Kurz M. allionella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 750, M. Kurz: Liguria, Savona, Noli, 1951.04.26, leg. Josef Klimesch, coll. Michael Kurz M. wockei, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 766, M. Kurz; Griechenland, Epirus, Ioannina Umgebung, Kalenzi, 2002.05.11, leg. Hausenblas & Zeller, coll. Christof Zeller
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M. aureoviridella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 778, M. Kurz: Salzburg, Hohe Tauern, Habachtal, Gasthaus Enzian Umgebung, 2004.07.17, leg. et coll. Michael Kurz M. aureatella aureatella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 808, M. Kurz: Vorarlberg, Brandnertal, Böser Tritt, 1700 m, 2004.07.30, leg. Puchmayr & Kurz, coll. Michael Kurz M. trifasciella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 813, M. Kurz: Piemont, Provinz Cuneo, Colle dell´ Agnello, 2150 m, 2001.07.20, leg. Peter Huemer, coll. Michael Kurz M. rablensis, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 814, M. Kurz: Friuli-Venezia Giuglia, Tarvis Umgebung, Lago del Predil, 2001.06.30, leg. HZK, coll. Michael Kurz
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M. allionella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 812, M. Kurz: Emilia Romagna, nördl. Apennin, Sestola, 1992.05.29, leg. Hausenblas, Zeller, Kurz, coll. Michael Kurz M. wockei, Genitalapparat, Präparat.-Nr. 717 M.Kurz: "Griechenland; Parnaß 1200 m; 16. - 18.6.96; Dr. Grünewald", coll. Grünewald M. aureoviridella, -Genitalapparat, Präp.-Nr. 810, M. Kurz: Osttirol, Glocknergruppe, Kals, Moar Alm, 1800 - 2000 m, 2002.06.27, leg. Helmut Deutsch, coll. Michael Kurz  
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Von den meisten purpurviolett und golden gezeichneten Arten der Gattung unterscheidet sich M. aureatella aureatella Sc. durch das Fehlen einer goldenen Bestäubung des basalen Innenrandes der Vorderflügel, die regelmäßigen goldenen Binden, sowie durch das Fehlen eines kleinen golden Costalflecks zwischen den äußeren Binden. Micropterix trifasciella Heath, 1965 der dieser Costalfleck ebenfalls fehlt, hat im allgemeinen breitere goldene Binden. In manchen Fällen ist jedoch eine Unterscheidung von aureatella und trifasciella nur durch Genitaluntersuchung möglich. In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist, daß der bei Viette (1948) unter aureatella abgebildete -Genitalapparat nichts mit dieser Art zu tun hat, sondern zu trifasciella oder einer weiteren sehr ähnlichen Art gehören muss. M. trifasciella Heath wurde aus der Gegend von Turin (Fenestrelle, Val Susa) beschrieben (italienisch-französisches Grenzgebiet). Weiters ist Micropterix huemeri Kurz, Kurz & Zeller, 2004 aus den französischen Meeralpen sehr ähnlich. Von den ebenfalls habituell ähnlichen aber etwas kleineren Micropterix rablensis Zeller, 1868 und Micropterix croatica Heath & Kaltenbach, 1984 kann aureatella mit Sicherheit im -Genitalapparat unterschieden werden. Auch kann Micropterix allionella (Fabricius, 1794) bei Fehlen des kleinen Costalflecks am Vorderrand mit aureatella verwechselt werden. In Griechenland fliegt Micropterix wockei Staudinger, 1870, die ebenfalls habituell aureatella sehr ähnlich ist.

In den Strukturen des weiblichen Abdomens (9. und 10. Segment) kann aureatella gelegentlich Micropterix aureoviridella (Höfner, 1898) recht ähnlich sehen, doch ist bei aureatella das 9. Sternit im Allgemeinen stärker sklerotisiert, die seitlichen Ränder sind viel deutlicher begrenzt.

Wissenswertes:

Quellen:

Heath, J. (1962): The eggs of Micropteryx (Lep., Micropterygidae), Entomologist´s mon. Mag. 97: 179 - 180
Heath, J. (1983): The moths and butterflies of Great Britain and Ireland, Vol.I: Micropterigidae - Heliozelidae, Harley Books, Martins, Great Horkesley, Colchester, Essex
Heath, J. in Karsholt, O & J. Razowski (1996): The Lepidoptera of Europa. A distributional checklist, Apollo-Books, Stenstrup
Inoue, H. et al. (1982): Moths of Japan; vol. I, p. 41 - 43; vol. II, pl. 235, 245, 246, p. 111, 113, 153, Kodansha Co. Ltd., Tokyo, Japan
Kozlov, M.V. (1988)Kratkij ozor i opredelitelonaja tablitsa vidov roda Micropterix (Lepidoptera, Micropterigidae) palearktiki, Teil 1; Vestn.zool., No. 4, p. 8 - 14
Kozlov, M.V. (1989): Kratkij ozor i opredelitelonaja tablitsa vidov roda Micropterix (Lepidoptera, Micropterigidae) palearktiki, Teil 2; Vestn.zool., No. 6, p. 26 - 31
Viette, P. (1948): Lépidoptères homoneures; in: Faune de France 49, Paris
Kurz, M.A., E.M. Kurz & H.C. Zeller-Lukashort (2004): A new Micropterix species from southern France. Nota lepid. 26 (3/4): 111-114

Publikationsdaten:

Historie:
Kurz Michael: 2000.10.31
Zeller Christof: 2006.02.26
Kurz Marion: 2006.02.26
Kurz Michael: 2010.06.18
Kurz Michael: 2010.11.04
Kurz Michael: 2011.12.09
nicht begutachtet

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