Allgemeine Angaben:
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Papilio napi Linnaeus, 1758, Syst. Nat., X Typenfundort: Schweden | |
Green veined White | |
La Piéride du Navet | |
eigentlicher Rapsweißling | |
Navoncella | |
Blanca verdinervada |
Habitus:
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: Salzburg, Flachgau, Thalgau, 1976.05.29, leg. et coll. Michael Kurz |
derselbe Falter von der Unterseite | , Unterseite: Salzburg, Flachgau, Thalgau, 1976.05.15, leg. et coll. Michael Kurz |
: Salzburg, Flachgau, Thalgau, 1977.08.05, leg. et coll. Michael Kurz |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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| derselbe Falter von der Unterseite | : Salzburg, Flachgau, Thalgau, 1976.07.01 |
derselbe Falter von der Unterseite | |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
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Beschreibung: (untersucht: 2 ![]() , 2 ![]() )Spannweite: Variabilität: |
Verbreitung:
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Die typische ssp. napi kommt in Europa mit Ausnahme der Polarregion, der höchsten Gebirgslagen und, bei Wertung des Taxons meridionalis als eigene Unterart, auch Südeuropas vor. Sie fehlt auf den Shetland-Inseln. Im Gebirge erreicht sie eine Höhe von rund 2000 m.
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Lebensweise:
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| Salzburg, Flachgau, Eugendorf, Sophiensiedlung, 2002.07.01, ID HdN-1101 | Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, ID JG0010-5-2,51 | : Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf Zaunschirmwiese, 1999.04.03, ID JG0010-6-1,16 |
: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf Zaunschirmwiese, 1999.04.04, ID JG0010-6-1,21 |
| Bild von: Michael Kurz Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf Zaunschirmwiese, 1999.04.29, ID JG0010-6-1,34 |
: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 1999.05.16, ID JG0010-6-1,70 |
Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 1992.05.01, ID JG0010-Fk,10 | |
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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Die Art kommt fast überall im freien Gelände und im lichten Wald vor, soweit nur irgendwie geeignete Nektarquellen und Futterpflanzen für die Raupen in der Nähe sind. Dabei werden feuchte, grasige und blütenreiche Orte bevorzugt, die auch etwas Schatten aufweisen, wie Waldränder und bewaldete Flußtäler. Auf der Suche nach alternativen Futterpflanzen erweitern die ![]() ihr Fluggebiet auch in trockenere Bereiche, wie trockene, oft felsige, blumenreiche Schluchten. Generell werden extensiv bewirtschaftete Flächen vorgezogen, wobei die Art in naturnahen Gärten aber ebenfalls regelmäßig Gast ist.Die Flugzeit erstreckt sich in 2 - 3 Generationen von März bis Oktober.
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Entwicklungsstadien:
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| Ei: Steiermark, Grazer Bucht Ost, Grazer Feld, Enzelsdorf, 2000.04.30, ID JG0010-JG,10-1,41 | |||
| Bild von: Johannes Gillmann Detailansicht |
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Ei: Die Eier werden einzeln an die Unterseite der Blätter abgelegt, gewöhlich an kleinere Pflanzen, die auch etwas im Schatten stehen. Das Ei ist birnförmig und grünlich. Raupe: Puppe: |
Diagnose:
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Eine Reihe von Taxa, die früher als eigene Arten aufgefasst oder zu anderen Arten gestellt worden sind, werden heute als Unterarten von Pieris napi (Linné, 1758) betrachtet. Von der als Unterart fraglichen (nur Form ?), südeuropäischen Pieris napi meridionalis Heyne, 1895 unterscheidet sich die typische ssp. napi durch die etwas geringere Größe und die ausgedehntere Bestäubung der Adern auf der Hfl.-Unterseite (die bei meridionalis oft fast fehlt). Pieris napi adalwinda Fruhstorfer, 1909 aus Fennoskandien nördlich von 65° Nord und Pieris napi flavescens F.Wagner, 1903 aus dem Osten Österreichs und der Slowakei wurden früher als Unterarten von Pieris bryoniae betrachtet. Ihre ![]() sind von typischen napi nicht zu unterscheiden, die ![]() sind oberseits mehr oder weniger gelblich mit teils ausgedehnter dunkler Bestäubung der Oberseite (ein Merkmal, das allerdings stark variieren kann). Pieris napi segonzaki Le Cerf, 1923 fliegt im Hohen Atlas in Marokko, ist deutlich größer als napi napi, die ![]() weisen auf der Oberseite auffallende, länglich dreieckige dunkle Flecke auf den Aderenden auf. Bei Pieris napi atlantis Oberthür, 1923 aus dem Mittleren Atlas in Marokko ist die dunkle Beschuppung stark reduziert, besonders auf der Hfl.-Unterseite, das besitzt aber einen sehr kräftigen dunklen Postdiskalfleck auf der Vfl.-Oberseite (bei napi napi oft sogar fehlend). Auch dieses Taxon ist sehr groß. Sehr genau der Sommergeneration der Nominatunterart entspricht dagegen Pieris napi maura aus Algerien, Tunesien und möglicherweise auch Portugal.Ebenfalls sehr ähnlich ist Pieris pseudorapae Verity, bei der die Adern der Hfl.-Unterseite weniger deutlich begrenzt sind. Dieses Taxon fliegt sehr lokal im mittleren und südlichen Balkan und über Kleinasien bis Südrussland. Pieris bryoniae (Hübner, [1805]) ist im In den Genitalarmaturen wurden zwischen allen genannten Taxa keine brauchbaren Unterschiede gefunden. |
Genetik:
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Chromosomenzahl (haploid): 25 - 32 (!?, Higgins, 1975) |
Wissenswertes:
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Quellen:
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Forster W. & Th.A. Wohlfahrt (1976): Die Schmetterlinge Mitteleuropas, 2, 2. Auflage, Franckh´sche Verlagshandlung, Stuttgart Higgins, L. (1975): The Classification of European Butterflies, Collins, London Higgins L.G. & N.D. Riley (1978): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, übersetzt von W. Forster, 2. Auflage, Verlag Paul Parey, Hamburg und Berlin Leraut P. (1992): Les papillons dans leur milieu, Bordas Tolman T. & R. Lewington (1998): Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas, übersetzt von M. Nuß, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart |
Publikationsdaten:
| Historie: Kurz Michael: 2004.12.31 Kurz Michael: 2006.11.05 |
| nicht begutachtet |