N A T U R K U N D L I C H E S   I N F O R M A T I O N S S Y S T E M

Osterhorngruppe: Rund um den Fuschlsee

Allgemeine Angaben:

Schwierigkeit:
Höhendifferenz: 100 m
Benötigte Zeit: 2 1/2 Stunden
Zusammenfassung:
Um den Fuschlsee führt ein gut angelegter Wanderweg für die ganze Familie, der besonders im Frühjahr und im Herbst zu empfehlen ist. Besonders am Nord- und Ostufer des Sees durchquert man auch naturkundlich sehr interessante Naturschutzgebiete, in denen viele seltene Pflanzen- und Tierarten zu beobachten sind.

Anfahrt:

Die Anfahrt erfolgt über die Wolfgangsee-Bundesstraße bis Fuschl am See. Hier befindet sich am Ortseingang ein Parkplatz, der außerhalb der Badesaison gratis benützt werden kann.

Tourbeschreibung:

   
Am Nordufer des Fuschlsees, 1989.09.17 Badebuchten wie am Meer: 1989.09.17    
Bild von: Marion Kurz
Detailansicht
Bild von: Marion Kurz
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Vom Parkplatz aus wenden wir uns Richtung Ortszentrum Fuschl und halten uns immer nahe am Seeufer. Nachdem der Ort durchquert ist, verläuft der Weg am nördlichen Seeufer entlang und führt teils über Wiesen, größtenteils aber durch lichten Wald. Nach etwa der Hälfte der Wegstrecke erreichen wir auf Thalgauer Gemeindegebiet ein unter Naturschutz stehendes, ausgedehntes Sumpfgebiet und schließlich eine kleine Brücke über die Fuschler Ache. Der Weg führt am Golfplatz vorbei und wieder größtenteils durch Wald am Südufer des Sees (also der Schattenseite) zurück nach Fuschl.

Pflanzen und Tiere:

Schneerose Schneeheide sibirische Schwertlilie rotes Waldvögelein
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
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Bild von: Marion Kurz
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Bild von: Marion Kurz
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Frauenschuh Kaisermantel Silberscheckenfalter Schachbrett
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
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In den Wäldern rund um den Fuschlsee findet man im Frühjahr zahlreiche Schneerosen, während die Schneeheide nur in den lichten Koniferenmischwäldern, besonders am sonnigen Nordufer des Sees, vorkommt. Im Frühsommer (Mai, Juni) blühen hier dann auch seltene Orchideen, wie das rote Waldvögelein oder sehr selten auch der Frauenschuh. Im Sumpfgebiet am Nordostufer wächst lokal die schöne sibirische Schwertlilie. Hier fliegen neben vielen anderen Schmetterlingen auch Blutströpfchen, Kaisermantel, Silberscheckenfalter und Schachbrett. Die eigentlichen Raritäten sind aber kleine, unscheinbare, mottenähnliche Falter, die in den lichten Kiefernmischwäldern am Nordufer vorkommen. Unter ihnen befindet sich eine Art, die erst vor kurzem entdeckt wurde und bisher noch keinen Namen besitzt.

Einkehr und Unterkunft:

In Fuschl am See gibt es eine Reihe von Gasthöfen.

Autor: Michael Kurz
Publikationsdatum: 2001.05.10
Naturkundliches Informationssystem
Letzte Änderung: 2005.10.27
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