N A T U R K U N D L I C H E S   I N F O R M A T I O N S S Y S T E M

Osterhorngruppe: Von Hinterberg auf den Filbling und am Fuschlsee entlang zurück

Allgemeine Angaben:

Schwierigkeit:
Höhendifferenz: 580 m
Benötigte Zeit: 1 1/2 Stunden (Anstieg), gesamt 3 - 3 1/2 Stunden
Zusammenfassung:
Der Filbling ist ein herrlicher Aussichtsberg in der Osterhorngruppe. Nach dem etwas eintönigen Anstieg von Hinterberg aus, streift man zunächst den idyllischen Fiblingsee und kann im Sommer auf dem Rückweg noch ein Bad im Fuschlsee nehmen. Da die Wanderung größtenteils im Wald verläuft, ist sie sehr gut auch für den Sommer geeignet.

Anfahrt:

Auf der Wolgangsee-Bundesstraße durchquert man von Salzburg kommend den Ort Hof. Bald darauf erreicht man das Jagdschloss Fuschl, wo es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt.

Tourbeschreibung:

Während des Aufstiegs öffnen sich immer wieder Ausblicke auf den Schober: 2005.10.23 Der Gipfelkamm des Fibling ist unbewaldet und bietet einen grandiosen Rundblick über die Osterhorngruppe: 2005.10.23 In einer Senke liegt der idyllische Fiblingsee: 2005.10.23 Hinterberg ist Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung: 2005.10.23
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
Bild von: Michael Kurz
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Beschreibung vom 23.10.2005:
Vom Parkplatz aus überquert man die Bundesstraße und hält sich rechts zum Weiler Hinterberg. Bei Durchquerung des Weilers hält man sich links, beim obersten Bauernhof zweigt man rechts über den Wiesenweg ab, bis man den Wald erreicht (auf den Wegweisern ist der Filbling hier nicht angeschrieben !). Nach etwa 10 min erreicht man eine Weggabelung, wo nun auch der Weg auf den Filbling markiert ist. Auf einem breiten Forstweg geht es gemächlich bergan, nach weiteren 10 min zweigt rechts ein gut markierter Wanderweg ab. Durch Mischwald geht es weiter bis zur Flanke des Berges, auf dieser dann in wechslender Steilheit, in mehreren Stufen durch den Wald weiter, wobei der Weg stellenweise recht breit wird. Gelegentlich öffnen sich Ausblicke auf Faistenau auf der rechten Seite oder auf den Schober auf der linken Seite. Nach ca. 1 1/2 Stunden erreicht man den baumfreisen Gipfel und den Gipfelkamm mit seinem wunderschönen Panorama. Nach Überquerung des Gipfelkammes geht es rechts relativ steil hinunter. Von der Flanke zweigt links der Weg zum Filblingsee ab, den man nach rund einer halben Stunde erreicht. Auf einem Forstweg geht es nun eine weitere halbe Stunde hinunter nach Brunn, wo man neuerlich die Bundesstraße überquert und zum Fuschlsee hinab geht. Hier hält man sich links und folgt dem Seeufer bis zum Schloss Fuschl, von wo aus man auf einem Stück Asphaltstraße wieder zum Jagdschloss und zum Parkplatz zurückkehrt.

Pflanzen und Tiere:

Fragaria vesca, Wald-Erdbeere Rubus idaeus, Himbeere Vaccinium myrtillus, Heidel- oder Schwarzbeere, hier die Blüten Lycopodium annotinum, Schlangen-Bärlapp
Bild von: Michael Kurz
Detailansicht
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Bild von: Michael Kurz
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Bild von: Michael Kurz
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Papilio machaon, Schwalbenschwanz Apatura iris, der prächtige Schillerfalter: Nur die Männchen schillern so schön blau, die Weibchen sind dunkelbraun.    
Bild von: © Johannes Gillmann
Detailansicht
Bild von: © Johannes Gillmann
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An den Waldrändern entlang des Weges trifft man immer wieder auf verschiedene Beerensträucher, an denen man im Herbst (wenn man Glück hat !) auch reife Beeren finden kann. Vereinzelt wächst hier aber auch der Schlangenbärlapp. Er gehört zu einer Organismengruppe, deren Blütezeit vor mehr als 300 Millionen Jahren im Erdzeitalter des Karbon war. Auf dem blumenreichen Gipfelkamm des Filbling kann man im Sommer viele Schmetterlinge beobachten, wie zum Beispiel den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) oder mit etwas Glück sogar den Schillerfalter (Apatura iris).

Einkehr und Unterkunft:

Eine Einkehrmöglichkeit entlang der Wanderung gibt es nur im Jagdschloss Fuschl.

Autor: Michael Kurz
Publikationsdatum: 2006.01.25
Naturkundliches Informationssystem
Letzte Änderung: 2006.02.03
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