Helleborus niger Linné, 1753

(botanische Nomenklatur: gültiger Name, verfügbar)

Allgemeine Angaben:

Helleborus niger Linné, 1753: 558.
Typenfundort: Nicht angegeben (Österreich und Etrurien, Apennin nach Linné, 1753)
Typus: Nicht ausgewiesen. in coll. The Linnean Society of London (Abbildung)

Synonyme, falsche Schreibweisen, Fehlbestimmungen, etc.:
Helleborus macranthus Freyn, 1881. Vorkommen in Italien (Südtirol bis Tessin) und Kroatien. Unterart.

Black Hellebore, Christmas Rose
Hellébore noir
Schneerose, schwarze Nieswurz, Christrose, Weihnachtsrose, Schneebleamal, Märzenkaibl, Krätzenblum, Brandwurzel, Feuerwurzel, Frangenkraut, Gillwurz, Winterrose
Elleboro nero
Eléboro negro

Habitus:

Beschreibung: (nach Adler et al. 1994, Finkenzeller & Grau 1996 und wikipedia 2018). Höhe: 0,1 - 0,3 m. Wurzelstock kräftig, schwarzbraun; ausdauernde, kahle Pflanze mit aufrechtem, meist einfachem Stängel; an diesem ein bis zwei (selten drei) blasse, ovale Hochblätter; Grundblätter lang gestielt, ledrig, tiefgrün, meist glänzend, bis zum Grund 5- bis 9-teilig, mit lanzettlichen, vorn gesägten Abschnitten; Stängel mit einer, selten zwei bis drei endständigen Blüten; diese ist 5 - 8 cm breit; Kelchblätter zur Blütezeit weiß, später rosa bis grün, da die fünf Kelchblätter nicht abfallen; Kronblätter in gelbgrüne, trichterförmige Honigblätter umgewandelt, die reichlich Honig absondern und anders und intensiver duften als die Blütenhülle; zahlreiche, gelbe Staubblätter an der verlängerten Blütenachse spiralig angeordnet; aus drei bis acht nur an der Basis verwachsenen Fruchtblättern entwickeln sich Balgfrüchte mit zahlreichen Samen.

Verbreitung:

Die Art kommt in den Nord- und Südalpen westlich bis Vorarlberg, im Apennin, sowie in Kroatien vor. Sie wurde von den Tallagen bis in eine Höhenlage von 1900 Meter gefunden (Adler et al. 1994, Kurz & Kurz 2018, wikipedia 2018).

Lebensweise:

   
Salzburg, Fuschlsee, 2000.03.26 Mines von Phytomyza hellebori: Salzburg, Gosaukamm, Weg zur Hofpürgelhütte, 2010.10.10    
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Lebensraum sind meist steinige, kalkhaltige Böden an buschigen Hängen und in Wäldern, besonders Fichten-Tannen-Buchen-Wäldern, aber auch Magerweiden in montanen Lagen und die Krummholzzone. Die Art ist mehrjährig, Blütezeit ist Dezember bis April, im Gebirge bis Mai. Die frostempfindlichen Grundblätter überwintern wobei sie an ihrem natürlichen Standort durch Schnee geschützt sind. Die Reifezeit der Samen fällt in den Frühsommer (Kurz & Kurz 2018, wikipedia 2018).

"Die Blüte wird vor allen durch Bienen, Hummeln und Falter sowie pollenfressende Insekten bestäubt. Die duftenden Nektarblätter absorbieren im Gegensatz zu der Blütenhülle UV-Licht, wodurch UV-sichtige Insekten, insbesondere Bienen und Hummeln, angelockt werden" (wikipedia 2018). "Aufgrund der sehr frühen Blütezeit ist eine Bestäubung durch Insekten nicht immer gesichert. Die Schneerose gleicht diesen Nachteil dadurch aus, dass die Narben sehr lange befruchtbar bleiben und im ungünstigsten Fall auch den eigenen Pollen für eine Selbstbestäubung (Autogamie) aufnehmen können" (wikipedia 2018). "Da die alten Laubblätter bereits mit dem Aufblühen absterben, bilden nach erfolgreicher Befruchtung die Blütenhüllblätter Chloroplasten aus und übernehmen die Photosynthese. Die Photosyntheseleistung kann hierbei ein Drittel der ausgewachsenen Laubblätter betragen und ermöglicht so die Ausbildung der Früchte. Erst nach der Reife der Früchte wachsen neue Laubblätter heran" (wikipedia 2018).

"Die Samen werden durch das fettreiche Anhängsel vor allem durch Ameisen ausgebreitet. Aber auch Schnecken tragen zur Ausbreitung bei" (wikipedia 2018).

Ein häufiger Parasit ist Phytomyza hellebori Kaltenbach, 1872, deren Larven in den Blättern minieren.

Helleborus niger und ihre Sorten werden auch häufig kultiviert.

Entwicklungsstadien:

   
Blüte: Salzburg, Fuschlsee, 2000.03.19 beginnende Fruchtentwicklung: Salzburg, Thalgau, 1990.03.24    
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Die Balgfrüchte sind bis 3 cm lang und am Grund verwachsen. Die Samen sind eiförmig und schwarz und tragen ein Elaiosom.

Diagnose:

   
H. niger: Salzburg, Fuschlsee, 2000.03.26 H. cyclophyllus: Griechenland, Epirus, Umgebung Metsovo, 2003.05.20    
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Die Art ist in Mitteleuropa sowohl hinsichtlich der Blüte, als auch der ledrigen Grundblätter unverwechselbar. Letztere unterscheiden die Art auch von weiteren ähnlichen Helleborus-Arten in Kroatien und im Apennin, wie z.B. Helleborus cyclophyllus.

Genetik:

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32 (wikipedia 2018).

Biochemische Leistungen:

   
Protoanemonin (5-methylenfuran-2(5H)-on) Hellebrin    
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"Die Pflanze ist vor allem durch Inhaltsstoffe wie Saponine und Protoanemonin stark giftig. In der Gattung Helleborus kommen starke Herzgifte hinzu, Helleborin, und insbesondere das stark herzwirksame Steroidsaponin Hellebrin, das ähnlich wie die Herzglykoside der Gattung Fingerhüte (Digitalis) verwendet werden kann. Alle Pflanzenteile sind giftig. Die stärkste Helleborin-Konzentration findet sich im Wurzelstock, so dass Vergiftungen durch Schneerosen eher selten beobachtet werden." (wikipedia 2018). "Vergiftungssymptome sind Schwindel, Durchfall und Kollaps. Sie ähneln denen einer Herzglykosid-Vergiftung." (wikipedia 2018).

Bedeutung für den Menschen:

Reines Hellebrin wird in beschränktem Umfang in der Heilkunde bei Tachykardie und Herz-Dekompensation verwendet, da es gut verträglich ist. Früher wurden Wurzelstock-Extrakte auch als sehr fragwürdiges Mittel bei Geisteskrankheiten angewendet. Bereits im Mittelalter wurden solche Extrakte zudem bei Giftmorden eingesetzt. Todesfälle sind auch bei Kindern bekannt geworden, die Nieswurzsamen gegessen habe. Selbst die Milch von Haustieren, die Schneerosen gefressen haben, kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen. Diese äußern sich in Sodbrennen, Speichelfluss, Erbrechen, schmerzhaftem Durchfall, Ohrensausen, Sehstörungen, unregelmäßigem Puls und Bewußtlosigkeit. Der Tod tritt durch Herzstillstand oder Starrkrampf der Atmungsorgane ein. Der Saft der Pflanze wirkt äußerlich hautreizend und blasenbildend. Vergiftungen von Weidevieh sind von Pferden, Rindern, Schafen und Ziegen bekannt geworden (Starý, 1983).

"Seit Plautus ist die Bezeichnung elleborum, elleborus (mittellateinisch helle-) gebräuchlich und bezeichnet zwei als Nieswurz gebräuchliche Giftpflanzen: Einerseits den Weißen Germer (Veratrum album) wie auch die Nieswurz (Helleborus), die jeweils als elleborus albus/candidus bzw. als elleborus niger bekannt waren. Die Unterscheidung durch das Farbadjektiv wird durch Plinius den Älteren erwähnt. Die Pflanzen wurden vor allem als Mittel gegen Wahnsinn und Epilepsie geschätzt, da nach der antiken Humoralpathologie psychische Erkrankungen durch einen Überschuss an schwarzer Galle erklärt wurden und Niesen als beste Abhilfe galt.
So sagt bei Plautus (in den Menaechmi 950) der Arzt: "elleborum potabis faxo aliquos viginti dies" (du wirst Nieswurz trinken und das 20 Tage). Der Patient antwortet: "neque ego insanio" (aber ich bin doch nicht verrückt).
Erwähnungen im Umfeld des antiken Griechenlands beziehen sich mit großer Sicherheit auf die Rundblättrige Nieswurz (Helleborus cyclophyllus), evtl. auch auf die Orientalische Nieswurz (Helleborus orientalis), da die Schneerose dort nicht verbreitet ist. Ihr Areal endet auf der mittleren Balkanhalbinsel.

Die in der Antike beschriebene, aus heutiger Sicht nicht sicher identifizierbare, Pflanze "Schwarze Nieswurz" (helleborus niger) wurde beispielsweise als Purgiermittel bei Krampfleiden und Wutanfällen sowie "Melancholie", als menstruationsförderndes Mittel, aber auch als Abtreibungsmittel (die mögliche embryotötende Wirkung war bereits Dioskurides bekannt) und gegen Zahnschmerzen, verabreicht. Die Wurzel der "Schwarzen Nieswurz" war seit dem 15. Jahrhundert als Radix hellebori nigri offizinell, wobei erst im 18. Jahrhundert speziell die Schneerose als Lieferant festgelegt wurde. Sie wurde als Herzmittel und harntreibendes Medikament genutzt. Allerdings wiesen bereits im 16. und 17. Jahrhundert Kräuterbücher auf die Giftigkeit sowie auf die Gefahr einer Überdosierung dieser Pflanze hin: "Drei Tropfen machen rot, 10 Tropfen machen tot".

Im hochmittelalterlichen Compendium Salernitanum (1160–1170) finden sich Hinweise zu Helleborus, und auch Pietro d´Abano (1257–1315) zählt in seinem Conciliator die Nieswurz auf. In der frühen Neuzeit erwähnt Paracelsus (1493/94–1541) Helleborus niger im Herbarius als Diuretikum, Purgans und Geriatrikum. Um 1900 untersuchte erstmals R. Wybauw die Herzwirkung von Helleborus nigra. Es gelang allerdings nicht, ein medizinisches Präparat erfolgreich in den Handel zu bringen. Die Schwarze Nieswurz wird heute nicht mehr als Phytotherapeutikum, sondern nur noch in der Homöopathie benutzt. Durch die Kombination des Hellebrins mit Protoanemonin und Saponinen ist die Pflanze medizinisch nicht nutzbar. Nur isoliertes Hellebrin lässt sich verwenden.

Von der Antike bis in die frühe Neuzeit wurde das gelegentlich mit dem aus dem Arabischen stammenden Begriff condisum bezeichnete Mark der Nieswurz (insbesondere von Veratrum album und Helleborus niger) nicht nur als harntreibendes, sondern auch menstruationsförderndes sowie überschüssige oder verdorbene Säfte purgierendes Arzneimittel benutzt.

Laut Culpepers Herbal untersteht die Schwarze Hellebore dem Saturn und ist so finster, dass es sicherer sei, sie in der Zubereitung eines Alchemisten zu sich zu nehmen als in reiner Form. Auch seien, wegen des ausgeglicheneren Klimas, heimische Wurzeln besser als solche aus dem Ausland. Die Wurzel sei - wie bereits Dioskurides in der Antike beschrieben hatte - gut gegen alle Arten der Melancholie, besonders diejenigen, die lange andauern. Ferner helfe sie gegen Wechselfieber, Wahnsinn, Epilepsie, Lepra, Gelbsucht, Gicht, Ischias und Zuckungen. Als Pessar genutzt führe die Wurzel zu sehr heftigen Monatsblutungen. Als Pulver auf Geschwüre gestreut verzehre sie das tote Fleisch und führe zu augenblicklicher Heilung. Culpeper gibt auch ein Rezept für Christrosen-Wein an. Dafür werden zwei Schneerosen kleingeschnitten (zwei Unzen) und mit zwei Pfund spanischen Weins gemischt, den man in einer Phiole oder verschlossenen Flasche während der Hundstage in die Sonne stellte. Gegen eine Vergiftung mit Hellebore helfe Ziegenmilch.
Helleborus war im Altertum berühmt als Abführmittel und Heilpflanze, Melampus soll damit die Töchter des Königs Proitos vom Wahnsinn geheilt haben. Schon Hippokrates beschreibt seine Anwendung, Dioskurides empfiehlt es als Abführmittel, Emmenagogum, bei Epilepsie, Melancholie, Wutanfällen, Gicht, Lähmung, Schwerhörigkeit, Krätze und als Mundspülung. Kräuterbücher des Mittelalters kennen es. Es gab auch Anwendungen als Altersmittel zur Lebensverlängerung. In Matthiolus New-Kreuterbuch von 1626 ist es abführend, galle- und schleimtreibend. Nach von Haller (1755) hilft es "wider alle hartnäckigen Verstopfungen der Pfortader und der Milz" und führt die "dicken melancholischen Säfte" aus. Auch bei Osiander und bei Hufeland kommt es vor. Die Neuzeit kennt auch Heilungsberichte bei Depression und Psychotrauma mit versiegtem Milch- und Regelfluss. Madaus zitiert noch Arbeiten zur russischen und tschechischen Volksmedizin. Er hält Helleborus niger für ein gutes Mittel bei Stauungen von Nieren, Uterus und Hirn, bei Meningitis, Eklampsie, Epilepsie, Hydrocephalus, stuporösen Psychosen, Kollaps, Schwindel mit Übelkeit beim Bücken. Es passe bei Scharlachnephritis, nach anderen auch bei Gicht, Gesichtsschmerz oder Hodenentzündung. Samuel Hahnemanns Habilitation De helleborismo veterum (1812) enthält einen Abschnitt zu Helleborus niger, mit historischen Indikationen wie Melancholie, Epilepsie, Lähmung, Gelenkkrankheiten, Leberentzündung und Hautkrankheiten. Im Übrigen kommt Hahnemann zu dem Schluss, die alten Griechen hätten bis nach Hippokrates ausschließlich Veratrum album als "Helleborus" (έλλεβόρου) gekannt. Die Homöopathie nutzt Helleborus bei ängstlicher Depression oder Denkstörung nach Hirnblutung. Die Anthroposophische Medizin sieht die Christrose seit Rudolf Steiner als mögliches Krebsmittel für Männer. Für Johannes Wilkens ist sie überhaupt eines der größten Heilmittel."
Die Behandlung Wahnsinniger mit Helleborus war in der Antike sprichwörtlich. So rät Horaz in seinen Satiren, gegen den verbreiteten Geiz alle Nieswurz zu verabreichen, die man fände. Der Legende nach soll St. Martin sich im Exil an der Christrose vergiftet, kraft des Gebetes aber überlebt haben. Das bekannte Weihnachtslied Es ist ein Ros entsprungen meint wohl die Christrose. In Wilhelm Hauffs Märchen Der Zwerg Nase (1826) gibt es ein Heilkraut "Niesmitlust". Eduard Mörike dichtete Auf eine Christblume (1842). Weitere Gedichte sind Johannes Trojans Die Christrose hebt ihr weißes Haupt, Hermann Linggs Die weiße Weihnachtsrose, Kurt Herthas Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit. In Paolo Mantegazzas Blumenmärchen zieht sich der verratene Held, der auf Rache verzichtete, in die Berge zurück, seinen Leichnam umwachsen die ersten Schneerosen. Ludwig Ganghofers Roman Der Klosterjäger (1892) erwähnt die Schneerose als Symbol ewigen Lebens und Heilmittel. Selma Lagerlöfs Legende von der Christrose (1908) handelt von Gnade für eine Räubermutter dank der Blume im Weihnachtsgarten im dunklen Wald. In Christian Signols Roman Wenn die Christrose blüht (2002) verhilft sie zu Heilung von Leukämie." (wikipedia 2018)

"In der Volksmedizin findet die Schneerose noch heute als Brech- und Abführmittel sowie gegen Wassersucht und Harnverhalt Verwendung. In der Tierheilkunde wurde die Pflanze in England des 17. Jahrhunderts als Mittel gegen Husten und Vergiftung eingesetzt. Dazu stach man dem betreffenden Tier ein Loch ins Ohr, durch das einen Tag und eine Nacht lang ein Stück Christrosenwurzel gesteckt wurde. Schweinen wurden gegen die Schweinepest Blüten ins Ohr gesteckt." (wikipedia 2018).

Die Pflanze wird auch gerne im Garten kultiviert: "Da die Staude erst nach einigen Jahren schöne, dichtbuschige Bestände bildet, empfiehlt Barlages Großes Buch der Gartenblumen, den Standort mit Bedacht zu wählen, gerne am Gehölzsaum in Steingärten. Sie brauche Halbschatten, humosen, durchlässigen, alkalischen Boden und bis zum Juni ausreichend Feuchtigkeit. Pro Quadratmeter brauche man acht Pflanzen. Neben Aussaat ist Teilung älterer Pflanzen im Herbst oder nach der Blüte möglich. Schnecken fressen die jungen Triebe."
"Die Schneerose ist aufgrund ihrer frühen Blüte und ihrer auffälligen weißen Blüten schon im 16. Jahrhundert in den mitteleuropäischen Gärten zu finden. Conrad Gessner beschrieb 1561 eine rosablütige Form. Die frühe Einführung ist auch darauf zurückzuführen, dass diese Pflanze in der Pflanzenheilkunde genutzt wurde. Besonders im 19. Jahrhundert entstanden Zuchtsorten, die größere Blüten und einen reichlicheren Blütenansatz als die Wildart aufwiesen. Bunte Sorten entstanden durch Einkreuzung der in der Türkei beheimateten Orientalischen Nieswurz.
Es sind Sorten mit gesprenkelten und gepunkteten Blütenblättern bekannt. In Gruppen wirken sie prächtig, da sich Laub und Blüten gut vom winterlichen Garten abheben." (wikipedia 2018).

"Die ganzjährig verfügbaren grünen Blätter mit fester Konsistenz lassen sich gut schneiden. Für Biologiestudenten sind sie daher ein beliebtes Objekt im Mikroskopierkurs." (wikipedia 2018).

Wissenswertes:

Der Name Nieswurz leitet sich von der Niesreiz erzeugenden Wirkung des pulverisierten Wurzelstocks her (Starý, 1983).

Quellen:

Adler, W., K. Oswald & R. Fischer 1994. Exkursionsflora von Österreich, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart und Wien.
Finkenzeller, X. & J. Grau 1996. Alpenblumen; Herausgegeben von Gunter Steinbach, neue, bearbeitete Sonderausgabe, Mosaik Verlag, München.
Linnaeus, C. 1753. Species plantarum, exhibentes plantas rite cognitas, ad genera relatas, cum differentiis specificis, nominibus trivialibus, synonymis selectis, locis natalibus, secundum systema sexuale digestas. 2 vol. Holmiae, Impensis Laurentii Salvii. 12 + 1200 + 25 pp.
Starý F. 1983. Giftpflanzen; ins Deutsche übertragen von Anna Urbanová, Artia-Verlag, Praha und Verlag Werner Dausien, Hanau/Main.
Seite „Schneerose“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Dezember 2018, 12:11 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&oldid=184043903 [online 2018.12.26].

Publikationsdaten:

Historie:
Kurz Michael: 2000.09.16
Kurz Michael: 2006.12.25
Kurz Michael: 2018.10.05
Kurz Michael: 2019.01.28
Kurz Michael: 2019.05.10
nicht begutachtet

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